ESG und
Nachhaltigkeit
Ein wichtiger Teil unternehmerischer Resilienz.
Unternehmerische Verantwortung
Unser Erfolg ruht auf zwei zentralen Säulen: engagierten Menschen sowie starken Kunden- und Partnerbeziehungen. Ohne den Einsatz unserer Mitarbeiter, die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern wäre unser Geschäftsbetrieb nicht denkbar. Gleiches gilt für die natürlichen und ökologischen Grundlagen, auf denen unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten überhaupt erst möglich sind – auch sie sind eine zentrale Basis unseres unternehmerischen Handelns. Daraus ergibt sich eine klare Verantwortung, die wir mit voller Überzeugung übernehmen: die gezielte Förderung der Menschen, die mit uns arbeiten sowie der nachhaltige Umgang mit Ressourcen.
Wir wollen wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung und ökologischem Bewusstsein verbinden und somit zum nachhaltigen Wirtschaften beitragen. Unser Ziel dabei: möglichst ressourcenschonend zu agieren und nachteilige Folgen für Umwelt und Klima so weit wie möglich zu vermeiden oder zu kompensieren.
Risiken als Chance nutzen
Unternehmen stehen heute vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Lieferkettenrisiken, soziale Ungleichheit, strengere Regulierungen und ein wachsendes ökologisches Bewusstsein in der Gesellschaft. Das zeigt klar: Nachhaltigkeit ist ein Schlüssel zur Gestaltung der Zukunftsfähigkeit. Denn wer sich aktiv mit Nachhaltigkeitsrisiken auseinandersetzt, stärkt seine Resilienz und ist auf künftige Krisen besser vorbereitet.
Wir betrachten unternehmerische Risiken in den Bereichen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) – kurz ESG – als Chance, uns zukunftsfähig aufzustellen und ein nachhaltiges Vermächtnis zu schaffen, das kommenden Generationen ebenso erfolgreiche Entwicklungen ermöglicht wie uns heute.
Gemeinsam in die Zukunft
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie bildet die Grundlage für ein effektives Management unserer internen ESG-Prozesse. Darüber hinaus arbeiten wir gemeinsam mit Partnern an Lösungen, die Kunden und Unternehmen befähigen, eine nachhaltige und resiliente Wirtschaftspraxis zu etablieren. Eines ist klar: Die klimaneutrale Zukunft schaffen wir nur gemeinsam – und wir gestalten sie aktiv mit.
Unser ESG-Engagement: Verantwortung leben, Zukunft gestalten
ESG-Kriterien sollen Unternehmen widerstandsfähiger machen und sie dazu verpflichten, eine nachhaltige Entwicklung aktiv zu fördern – unter Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten. Denn ESG steht für die Überzeugung, dass wirtschaftlicher Erfolg untrennbar mit gesellschaftlicher Verantwortung und Umweltschutz verbunden ist.
Erhalten Sie einen kompakten Überblick: Laden Sie unser Datenblatt herunter, um mehr über ESG und Nachhaltigkeit der BüchnerBarella Unternehmensgruppe zu erfahren.
Allgemeines Verständnis von ESG und Nachhaltigkeit
ESG steht für „Environmental, Social und Governance“ – also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. ESG-Prinzipien sollen Unternehmen widerstandsfähiger machen und sie dazu verpflichten, eine nachhaltige Entwicklung aktiv zu fördern. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Interessen aller Partner und Betroffenen, denn ESG steht für die Überzeugung, dass wirtschaftlicher Erfolg untrennbar mit gesellschaftlicher Verantwortung und Umweltschutz verbunden ist.
Diese Kriterien spielen in der Finanz- und Versicherungsbranche eine immer größere Rolle. Sie beeinflussen unter anderem die Risikobewertung, die Versicherbarkeit eines Unternehmens, die Wahl von Versicherungsprodukten und deren Prämienhöhe.
Aufgrund der zunehmenden Umweltzerstörung entwickelte die Weltbank Kriterien in den Bereichen Umwelt (E), Soziales (S) und Unternehmensführung (G), um Unternehmen und ihre Wirtschaftsweise stärker in die Verantwortung zu nehmen. Diese ESG-Kriterien bilden heute die Basis für Nachhaltigkeitsbewertungen.
Durch globale Standards lassen sich Unternehmen anhand ihres Engagements bewerten und vergleichen. Gleichzeitig fördern sie eine nachhaltige und widerstandsfähige Unternehmensstrategie.
Die bereitgestellten Informationen dienen Investoren, Eigentümern und weiteren Akteuren als zentrale Entscheidungsgrundlage für verantwortungsvolles, zukunftsorientiertes Handeln.
Auch mittelständische und nicht börsennotierte Unternehmen beschäftigen sich zunehmend mit ESG-Regelwerken; Anlass dazu geben z. B. Regulatorik, wie die EU-Taxonomie, CSRD, die Kreditvergabe von Banken, Konsumentenpräferenzen oder die Lieferkettenthematik. Wer ESG-Risiken frühzeitig erkennt und richtig absichert, kann helfen, Wettbewerbsvorteile auszubauen oder zu sichern.
- Umweltrisiken: Klimawandel (extreme Wetterlagen wie Dürre, Hitze, Niederschläge; langfristige Änderungen wie der Anstieg des Meeresspiegels) und dadurch bewirkte Schäden für Leib und Leben sowie Sach- und Vermögenswerte, Umwelthaftung durch Betriebsunfälle
- Soziale Risiken: soziale Konflikte, Lohngerechtigkeit, Schutz vor Diskriminierung, Sicherheitsrisiken für Mitarbeitende, Störungen in der Lieferkette, Betriebsunterbrechungen
- Unternehmensführung: Compliance, Managementfehler und Pflichtverletzungen, Versäumnisse im Risikomanagement, Haftungsprozesse, strafrechtliche Verfolgung, behördliche Auflagen
Die Rolle der Versicherungsbranche
Mit ihren erheblichen Kapitalanlagen trägt die Versicherungsbranche zur Finanzierung wichtiger Infrastrukturprojekte bei und lenkt Investitionen in zukunftsorientierte Projekte. Das macht sie zu einem unverzichtbaren Katalysator für wirtschaftliches Wachstum und damit zu einem „Enabler“ bzw. „Ermöglicher“ der Nachhaltigkeitstransformation.
Indem Kapitalflüsse in nachhaltige Projekte und Transformationsprogramme gelenkt werden, haben diese eine positive Auswirkung auf Umwelt und Gesellschaft und fördern damit die Entwicklung zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Gleichzeitig ermöglichen Risikobewertungsmodelle ein besseres Management, beispielsweise von Klimarisiken. Dadurch können wiederum Anreize für nachhaltige Praktiken geschaffen werden, die zudem die unternehmerische Resilienz und Krisensicherheit stärken.
